Montag, 8. April 2013

Effektiv lernen verschafft Freizeit

Zeit ist Geld, heißt es. Für Schüler ist das wenig verlockend, wer bezahlt schon für ihre Zeit. Und trotzdem lohnt es sich, mit der Zeit sinnvoll umzugehen und clever zu lernen, denn gesparte Lernzeit ist Freizeit. Der Start nach den Osterferien ist ein guter Zeitpunkt, um das einmal auszuprobieren. Zeit sparen beim Lernen bedeutet nun nicht, einfach weniger zu lernen, sondern vielmehr effektiv zu lernen. Dazu gehört zum Beispiel:

Im Unterricht aufpassen und mitschreiben
Vermutlich war ich als Schülerin nicht anders und habe schon mal aus dem Fenster geschaut, wenn über das Lernthema gesprochen wurde. Heute weiß ich es besser und wäre froh, wenn mir jemand dieses so dämlich einfache Prinzip erklärt hätte. Wenn man schon im Klassenraum sitzt, kann man die Zeit doch auch nutzen, um die Informationen aufzunehmen. Was man dort hört und notiert, muss man sich vor der Klassenarbeit nicht mühsam aneignen. Sprich: Aufpassen im Unterricht bringt weniger Stress und mehr Zeit vor den Klassenarbeiten.
Die Hausaufgaben mit Verstand erledigen

Seien wir ehrlich, wir haben alle schon einmal in der Fünf-Minuten-Pause die Hausaufgaben abgeschrieben. Damit haben wir uns die Pause verdorben und lernen mussten wir den Stoff ohnehin vor der nächsten Prüfung. Wer also gleich seine Hausaufgaben erledigt, am besten möglichst zeitnah zur Unterrichtsstunde, tut nicht dem Lehrer, sondern sich selbst einen Gefallen.
Die Unterlagen im Griff

Auch wenn das Prinzip "Wer Ordnung hält, ist zu faul zum Suchen" cool klingt, so bedeutet es zugleich, dass Zeit verschwendet wird, die man gut im Freibad oder mit Chatten verbringen könnte. Mappen und Ordner für jedes Fach, eingeheftete Unterlagen und ein gut sortierter Lerntisch können wahre Wunder bewirken. Und da alles griffbereit ist, geht beim genervten Suchen auch schon kein Lernstoff verloren.
Lernzeit sinnvoll nutzen

Die letzten Minuten können eingespart werden, indem man die Zeit effektiv nutzt. Wer erst einmal zehn Minuten mit den Eltern über den Sinn der Hausaufgaben streitet, hat schon zehn Minuten Zeit mit seinen Freunden verschenkt. Die Hausaufgaben müssen ohnehin gemacht werden, dann verschiebt sich der Zeitpunkt der Fertigstellung eben nach hinten. Auch, wer gedankenlos drauf los arbeitet, verschenkt Zeit. Vor allem Sprachen sollten nicht direkt hintereinander gelernt werden, weil sonst die Informationen durcheinander geraten könnten. Wer dann noch mit etwas beginnt, das ihm Spaß macht und ein Erfolgserlebnis beschert, der ist motiviert weiterzumachen und hat sein Pensum schnell geschafft.
Weitere Tipps für das effektive Lernen finden sich für Schüler der 5. bis 10. Klasse in "25 Tipps für erfolgreiches Lernen" (Verlag an der Este) und für Schüler ab der 10. Klasse, Studenten und Erwachsene in "Effektiver lernen für Dummies" (Wiley).